Um Training strukturiert durchzuführen, ist eine Messgrösse notwendig. Seit vielen Jahren ist der Puls eine der verwendeten Leistungsparameter. Sportuhren mit Pulsmessung, früher in aller Regel mit einem Brustgurt, heute oft mit integrierter Messung am Handgelenk oder auch über Kopfhörer, gibt es schon sehr lange. Methoden die Pulsbereiche zu errechnen gibt es einige. Die wohl bekannteste und mit Sicherheit ungenaueste Formel ist 220-Alter, um daraus den Maximalpuls zu errechnen. Anhand dieser Messgrösse kann man dann auf die Trainingsbereiche schliessen.

Eine deutlich aufwendigere, bis vor wenige Jahre nahezu nur Profisportlern zugängige Methode ist die Bestimmung der Trainingsbereiche durch eine Laktatmessung im Blut. Inzwischen ist die Verwendung dieser Methode auch bei Hobbysportlern angekommen und wir sehr häufig durchgeführt.

Neuesten Erkenntnissen der Sportwissenschaft entsprungen, ist die Spiroergometrie, welche Atemgasmessungen durchführt, um so die Trainingsbereiche zu bestimmen. Auch hier sind die Kosten für den Sportler mehr oder weniger überschaubar geworden und es findet inzwischen auch im Hobbybereich Anwendung.

Was sowohl die Laktatmessung, als auch die Spiroergometrie gemeinsam haben, sind relativ hohe Kosten für eine Messung und dass diese Art der Leistungdiagnostik in aller Regel nur einmal pro Jahr durchgeführt wird. Der Grund dafür ist sicherlich zum einen Teil der Preis aber auch der Aufwand mit Terminfindung, Anreise usw.

Das Unternehmen Ambiotex aus Tübingen hat eine Methode entwickelt, mit der man sich die teuren Leistungsdiagnostiken «sparen kann».

Basis bildet ein Shirt mit eingenähten EKG-Sensoren und einer zugehörigen TechUnit. Die gesammelten Daten werden über eine App in einem Rechenzentrum ausgewertet. Entwickelt wurde gemeinsam mit dem Frauenhofer IIS Institut.

Es stehen Leistungstests für die Sportarten Radfahren und Laufen zur Verfügung. Man muss also nicht auf die Faustformel, beim Laufen +10 Herzschläge, zurückgreifen und erhält für beide Sportarten getrennt seine Leistungsbereiche.

Grösster Vorteil ist aber, wenn man sich ein eigenes Set an Shirt+TechUnit anschafft, man jederzeit seine Leistung testen kann. Hier sieht man dann schwarz auf weiss, wie das Training wirkt. Wichtigster Vorteil ist aber, dass man so jederzeit die Trainingsbereiche an den aktuellen Leistungsstand anpasst. Den so wie man mit Training eine Verschiebung der Zonen erreichen möchte, macht es Sinn, dann nach den neuen Zonen zu trainieren.

Bei uns gibt es 2 Möglichkeiten eine Leistungsdiagnostik durchzuführen.

1) Ihr vereinbart mit uns einen Termin für eine Leistungsdiagnostik. Absolut problemlos ist dies in der Region Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart, Bodensee, gerne kommen wir auch einmal zu Euch. Für weiter entfernte Interessenten bietet sich die Leistungsdiagnostik-Tour an, welche ab dem Jahr 2019 an verschiedenen Orten in Deutschland stattfinden wird.

2) Beim Kauf eines «Starterset» bekommt Ihr die Möglichkeit selbst jederzeit eine Leistungsdiagnostik durchführen zu können.

Die Frage, ob man neben den Pulsbereichen auch die Trainingsbereiche nach Watt bei der Leistungsdiagnostik herausrechnen kann, haben wir von Florian Dennerlein, dem Geschäftsführer von Ambiotex, die Antwort erhalten, dass dies sehr wohl möglich und bereits in Arbeit ist.

 

Gerne verweise ich noch auf einen Blogartikel des Anbieters Ambiotex aus dem April 2018 zum hier behandelten Thema https://www.ambiotex.com/blog/2018/04/23/laktat-test-vs-ambiotex-diagnostik/

Auch ist im gleichen Blog ein detaillierterer Artikel über die Leistungsbereiche im Ausdauersport verfügbar: https://www.ambiotex.com/blog/2018/06/25/trainingsbereiche-im-ausdauertraining/

 

Wir freuen uns auf Eure Anfrage. Gerne per E-Mail oder über unser Kontaktformular.